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VORTRÄGE • EIN THEMA: PERSPEKTIVE

Ein Thema Drei Perspektiven

Perspektivenvielfalt kostet Firmen richtig Geld.

Menschen sehen dieselbe Situation und halten ihre Sicht für die Realität. Dabei gibt es eine Vielfalt an Perspektiven, und das ist gut so. Wichtig ist, diese Perspektivenvielfalt zu sehen und in der Zusammenarbeit zu berücksichtigen. Drei Keynotes, darunter ein Modell, das Perspektive messbar macht.

Beispiel für Perspektivenvielfalt

Nimm das Wort "fertig". Für die einen heisst es getestet und beim Kunden. Für die anderen: ein erster Entwurf. Dasselbe Wort, zwei Wahrheiten, eine verschobene Deadline und ein verärgerter Kunde.

Umwelt

Steuere ich meine Welt, oder füge ich mich ihr?

Raum

Wie viel Nähe lasse ich zu und wo verläuft meine unsichtbare Grenze?

Struktur

Brauche ich Plan und Ordnung, oder laufe ich im Offenen erst zur Form auf?

Zeit

Ist Zeit ein knappes Gut, das ich einteile, oder ein Fluss, der vieles gleichzeitig trägt?

Macht

Gibt die Hierarchie den Takt vor, oder reden hier alle auf Augenhöhe?

Denken

Denke ich vom Prinzip ins Detail, oder vom Detail zum grossen Muster?

Handeln

Zählt zuerst, wer jemand ist, oder zuerst, was er liefert?

Individualismus

Bin ich zuerst ich selbst, oder zuerst Teil der Gruppe?

Kommunikation

Sage ich rundheraus, was ich meine, oder steckt das Wichtigste zwischen den Zeilen?

Wettbewerb

Treibt mich der Sieg, oder das gute Miteinander?

Drei Keynotes Ein Thema: Perspektive
Alle Inhalte auf Deine Bühne abgestimmt

Jede Keynote nimmt ein paar Brillen mit und macht das sichtbar. Und weil alle auf demselben Modell stehen, lässt sich danach weiterarbeiten: das Team auf den zehn Dimensionen verorten und gezielt dort ansetzen, wo die Sichtweisen am weitesten auseinandergehen.

Perspektiven_Rad

Diese Sichtweisen sind kein Zufall. Sie folgen Mustern. Zehn davon beschreibt das Cultural Orientations Model: zehn Dimensionen, auf denen Menschen und Teams unterschiedlich ticken. Im Prinzip sind es zehn Brillen, durch die Menschen dieselbe Situation unterschiedlich sehen.

MACHT STRUKTUR RAUM WARUM TEAMS WIRKLICH BRECHEN

Du hast recht und die Anderen auch.

„Bis Freitag ist der Prototyp fertig?“ Alle nicken. Freitag öffnet die Projektleiterin die Datei und sieht ein schwarz-weisses Skelett ohne Funktionen. Ein Wort, drei Wahrheiten.

Nicht am Können. Nicht am Wollen. An der einen Wahrheit, die jeder für sich beansprucht. Diese Keynote nimmt Deinen Leuten das Rechthaben weg, ohne dass es wehtut, und gibt ihnen etwas Besseres zurück: die Neugier auf die Sicht des Anderen. Niemand hat recht, sondern alle eine Perspektive.


Danach trennen Deine Leute zwischen Fakten und Annahmen und streiten über Lösungen statt über die Wahrheit.

MACHT STRUKTUR RAUM ÜBERZEUGEN STATT ANWEISEN

Führen ohne Macht.

Du brauchst eine Freigabe aus einer Abteilung, die Dir nicht unterstellt ist. Mit Druck kommt sie spät und widerwillig. Wer zuerst versteht, was für die andere Seite auf dem Spiel steht, bekommt sie früher.

In Matrix, Projekt und Wandel führst Du Menschen, denen Du nichts anweisen kannst. Wer hier mit Druck arbeitet, verliert. Wer die Perspektive des Anderen versteht, gewinnt sie. Diese Keynote zeigt, wie.


Danach überzeugen Deine Leute ohne Weisungsbefugnis, weil sie zuerst die Perspektive des anderen verstehen.

MACHT STRUKTUR RAUM UNTERSCHIED ALS MOTOR

Jeder von Euch tickt anders. Genau das ist Eure Stärke.

Die eine will Tempo und eine Entscheidung. Der andere will erst alle Zahlen sehen. Im selben Meeting. Die meisten Teams reiben sich daran auf. Die Besten machen daraus Geschwindigkeit und Gründlichkeit.

Die meisten Teams versuchen, Unterschiede auszugleichen. Die Besten nutzen sie. Diese Keynote macht aus Persönlichkeit, Kultur und Temperament keinen Störfaktor, sondern den Motor.


Danach liest Dein Team Unterschiede als Stärke, statt sie zu glätten.

Die Klarheits-Linse.

Alle hören dasselbe, und doch versteht jede Person etwas anderes. Die Klarheits-Linse entlarvt vermeintliches gemeinsames Verständnis als das, was es oft ist: blosses Einverständnis. Drei Schritte, je drei Fragen, die Melissa beim HR-Profi der WEKA Business Medien veröffentlicht hat.

Die drei Schritte lauten wie folgt:

Die Klarheitslinse_MS
Denke an eine Situation mit Menschen in deinem Umfeld.

01 - Fakten vs. Annahmen

Was wissen wir wirklich? Trenne, was entschieden und schwarz auf weiss ist, von dem, was alle nur annehmen.

02 - GAP-Finding

Wo sind die Lücken? Aufgaben, Prozess, Kommunikation. Lücken verschlucken Zeit, Geld und Nerven.

03 - Perspektiven-Check

Was wirkt im Hintergrund? Unausgesprochene Erwartungen, Ängste und Glaubenssätze, die jede Entscheidung färben.

Ein Beispiel. Montag, 9 Uhr. "Bis Freitag steht der Prototyp?" Alle nicken. Am Freitag öffnet Lisa die Datei: ein graues Gerüst ohne Funktion. Marc hat einen Wireframe erstellt; für ihn ist das der Prototyp. Lisa dachte an eine klickbare Demo. Tom hat gewartet, weil er sich nicht gehört fühlte. Niemand hat geschlampt, alle hatten recht. Mit der Klarheits-Linse hätte ein Satz am Montag gereicht.
  • Fakten und Annahmen: Was heisst 'fertig' für jeden von uns?
  • GAP-Finding: Wer macht was bis wann?
  • Perspektiven-Check: Was setzt jeder still voraus?
Drei Fragen am Anfang, eine Woche Nacharbeit gespart.

Diese Klarheit ist keine Technik.
Sie ist eine Einstellung.
Und sie beginnt bei Dir und Dir und Dir...

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Gemeinsame Perspektive entwickeln mit Tatsachen (Zahlen,  Daten und Fakten) vs. Annahmen (Schätzungen, Gerüchte, Meinungen).

Warum wir den Falschen verdächtigen.

Der teuerste Denkfehler im Management hat einen Namen

Fundamentaler Attributionsfehler: Wir verwechseln den Charakter eines Menschen mit seiner Situation und übersehen dabei das Einzige, das wirklich zählt: Was sieht der andere, das ich nicht sehe?

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MS Linethoughts

Aus dem Auftritt wird ein Mandat.

Eine Keynote öffnet die Augen. Das Modell stabilisiert den Ablauf.

Jede Keynote steht für sich, gemeinsam bilden sie das gesamte Modell ab. Der Anschluss nach der Keynote ist immer derselbe Dreischritt:

Keynote

Die Augen gehen auf

Standortbestimmung

Beispielsweise auf den zehn Dimensionen

Fortsetzung

Gezielte nächste Schritte